Allgemeines über Trüffel und Rechtliches

Genea sphaerica
Stephensia bombycina
Melanogaster ambiguus

Der Volksmund sagt „Trüffel“ und meint damit Speisetrüffel, die er aus der Gastronomie kennt.

Bei uns geht es NICHT! um die Ausbildung des Hundes, damit er genau diese und nur diese findet. Denn genau diese unterliegen der Bundesartenschutzverordnung, sind streng geschützt und dürfen nicht gesammelt werden. Das Suchen und Finden ist nicht verboten, sind aber wieder dem Boden zurückzugeben.

Wenn wir also den Hund ausbilden, sogenannte „Trüffel“ zu finden, geht es um alle unterirdisch wachsende Pilze, den Hypogäen, von denen es in Deutschland bis zu 300 Arten gibt. Diese Arten können eingeteilt werden in verschiedene Gattungen und Klassifizierungen. Die Gattung Tuber untersteht mit etwa 10-20 der bisher bestimmten Arten heimischer und wild lebender Trüffel der Bundesartenschutzverordnung. Damit verbleiben etwa 280-290 Arten für die erlaubte Hypogäensuche, die unsere Hunde in der freien Natur während des Trainings oder als „vergrabene Dummys“ finden können.

Das Verbot Trüffel der Gattung Tuber zu sammeln, gilt nicht für kultivierte Anpflanzungen, wie z. B. Plantagen, die gewerbsmäßig angebaut werden oder für Privatleute, die in ihrem Garten Bäume mit Trüffelmyzel angepflanzt haben. Ein Entnahmeverbot ist auch hier bei den anderen Arten der Gattung Tuber gegeben.

Wir verzichten hier an dieser Stelle auf die Aufzählung von Hypogäen-Arten. Da gibt es im Internet genügend Fachseiten in der Pilzkunde. Wer sich mit der Thematik intensiver beschäftigen möchte, incl. Mikroskopieren oder sich mehr theoretisches Wissen aneignen möchte, dem sind wir gern mit geeigneten Adressen behilflich.

Bei uns steht vorrangig die Ausbildung für eine sinnvolle Beschäftigung und kopfmäßige Auslastung unserer Hunde im Vordergrund, bei der der Mensch auch Freude hat, von der Natur zu lernen und sich darin zu bewegen.